20. März 2017

Mit zur Farbe? Ja, mit Cheyenne Tunic!

Um diesen Farbton schleiche ich schon seit Monaten. Manche nennen es royalblau, andere kobaltblau. Ich nenne es: sehr, sehr blau und diese Farbe fasziniert mich.

Bei rotkaehlchen habe ich einen wunderbaren Baumwollstoff mit einem leichten Stretchanteil in diesem Farbton gefunden. Und eine tolle telefonische Beratung: die Mädels haben für mich passende Knöpfe und Garn rausgesucht, die Lieferung hat nicht mal 2 Tage gedauert. So macht Online-Shopping Spaß!

Die Cheyenne Tunic sollte es werden... Vorweg: mein Schnittmuster wird das nicht. Ich kann hier nur einen Vergleich zu der La Maison-Bluse ELSA ziehen weil das so ungefähr dem Schwierigkeitsgrad entspricht. Die ELSA ist irgendwie "durchdachter" und lässt sich dank der tollen Beschreibung in der Zeitschrift einfacher nähen. Aufwendig sind sie beide, keine Frage, aber alleine die Tatsache, dass sich hier die Ärmel nicht 100%-ig faltenfrei einsetzen lassen (trotz des Stretchanteils meines Stoffes) ist ein gewaltiger Minuspunkt in meinen Augen. 

Aber anyway. Die Bluse ist fertig und nun mag ich sie. Vor allem die Farbe, ich kann mir vorstellen, dass hier weitere Kleidungsstücke folgen...


Apropos Ärmel. Aufmerksam habe ich alles über die Cheyenne gelesen und bin dabei auf dieses Tutorial von Dominique gestossen. Schultern anpassen habe ich noch nie gemacht und das hat mich erst gewaltig irritiert. Die Bilder sprachen aber für sich also habe ich eine Kaufbluse mit dem Schnittmuster vergleichen und festgestellt, dass die Schulterpartie bei der Cheyenne tatsächlich sehr schmal ausfällt. Um 2,5 cm habe ich die Schultern verbreitert und das war... zu viel. Warum auch immer. Die Kaufbluse sitzt gut und hat die exakte Breite wie meine Cheyenne in den Schultern. Hier hätten jedoch 1-1,5 cm gereicht. 


Trotz der ganzen Schwierigkeiten, des aufwendigen Schnittes und der leichten Anpassungsprobleme bin ich froh, dass ich mich "durchgekämpft" habe. Ich mag Herausforderungen und merke, dass mich solche Projekte weiter bringen. Andererseits könnte ich nicht nur aufwendige Sachen nähen. Nach dieser Bluse sind wieder paar einfache Shirts oder Kleider an der Reihe. Das macht Spaß und bringt relativ schnell den gewünschten Erfolg. 

In diesem Sinne: ich gehe jetzt wieder an meine Nähmaschine und widme mich den einfachen Sachen des Lebens ☺


Schnittmuster: Cheyenne, Tunicversion, Größe "S"
Stoff: Popeline Stretch Matida von rotkaehlchen 
Verlinkung: MMM und After Work Sewing

Kommentare:

  1. Schade das es Schwierigkeiten gab. Ich hatte bei dem Schnitt keine, habe schon mehrere genäht und auch nie Probleme mit den Ärmeln gehabt. Ich finde deine sehr schön und auch die Farbe steht dir super!
    Liebe Grüße,
    Lee

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    1. Vielen Dank, Lee! Hast Du bei Deinen Blusen die Ärmel auch breiter gemacht?

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  2. Das ist wirklich ein tolles blau, und die Bluse steht Dir sehr gut. Ich finde die Schulter nicht zu breit- das paßt doch zu dem lässigen Stil der Cheyenne.
    LG Barbara

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    1. Das finde ich ganz lieb, Barbara! Leider bin ich keine begnadete Fotografin aber die sind wirklich ein bisschen zu breit. Man ist aber selber zu kritisch bei den selbst genähten Sachen. Kennen wir vermutlich alle.

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  3. Das Blau ist mal auf jeden Fall echt stark, guter Hingucker. Mir geht es auch so, dass ich mir ab und an aufwändigere Projekte raussuche und stolz bin wie Bolle, wenn ich sie bewältigt habe. Aber danach brauche ich wieder Einfacheres, sozusagen zum Verschnaufen zwischendurch. Toll jedenfalls, dass du Cheyenne bewältigt hast und - vor allem! - magst.
    LG
    Sandra

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    1. Vielen Dank, Sandra! Ich habe jetzt ein einfaches Jersey-Kleid auf dem Nähtisch und "entspanne" ein bisschen...

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  4. Das Blau ist wirklich der Hammer.
    Mir gefällt die Bluse sehr gut an dir.
    Lg Iris

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  5. Hier hat sich der Aufwand aber mal so richtig gelohnt! Die Bluse sieht toll aus - und das blau steht Dir hervorragend.
    Ich bin noch ein Nähhascherl, und bin mir nicht sicher, ob ich mir so ein Projekt schon zutraue, aber das Schnittmuster merke ich mir trotzdem mal vor.

    LG Nadi

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